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Internationalisierung von EAS schreitet voran
Benelux und Großbritannien als erste Meilensteine


Wir haben in den letzten 12 Monaten systematisch die Strukturen und Geschäftsmöglichkeiten der nationalen Märke für Kraftwerksinstandhaltung und Revisionen untersucht. Ziel des Projektes war u.a. die ergebnisoffene Prüfung, inwieweit das auf dem deutschen Markt bewährte Geschäftsmodell von EAS auf andere europäische Länder mit E.ON Präsenz, beginnend mit Benelux und Großbritannien, übertragbar ist.

Benelux als Markt ist für EAS keine unbekannte Größe, zumal wir dort bereits seit mehr als 10 Jahren bei Projekten und Kraftwerksrevisionen aktiv sind. Um jedoch näher zum Kunden zu rücken, haben wir unsere lokale Präsenz in Benelux ausgeweitet. Mit der neuen Repräsentanz in Rotterdam reagieren wir schneller und flexibler auf die Kundenanfragen und Markttendenzen sowie erhöhen insgesamt unsere Wettbewerbsfähigkeit. Hauptaufgaben unserer Kollegen in Rotterdam sind Vertrieb sowie Identifizierung und Bewertung von möglichen Partnerunternehmen. In Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung wird EAS Benelux weiter wachsen.


Die Ausgangssituation für EAS in Großbritannien war eine gänzlich andere. Traditionell wird in den dortigen Kraftwerken ein großer Teil der täglichen Instandhaltungsarbeiten von externen Generalunternehmern erbracht, die regelmäßig alle 3-5 Jahre neu ausgeschrieben werden.
Die Turbinenwerkstatt Power Engineering Services (PES) in Hams Hall in der Nähe von Birmingham wird zur Keimzelle für den Ausbau der lokalen EAS-Aktivitäten. PES hat in der Vergangenheit in Großbritannien Revisionsarbeiten für E.ON und diverse externe Kunden durchgeführt. Neben dem klassischen Dampfturbinengeschäft werden wir hier neue Bereiche aufbauen und das Dienstleistungsspektrum der PES ausbauen.

 

 

Arbeitssicherheit im Fokus

 

Seit dem 27. Mai 2011 kann E.ON Anlagenservice ein zweifaches Arbeitsschutz-Managementsystem vorweisen: Die Erstzertifizierung nach OHSAS 18001 (BS) und die Rezertifizierung nach SCC wurde zum gleichen Zeitpunkt erfolgreich abgeschlossen. Bereits in 2002 wurde die EAS als erste deutsche E.ON-Gesellschaft nach SCC** (Safety-Certifikat-Contractoren) zertifiziert. Mit der Zertifizierung nach OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Assessment Series/British Standard) hat sie jetzt auch in der E.ON Generation Fleet eine Vorreiterrolle eingenommen.

 

Christian Pajk/Leiter Arbeitssicherheit und Umweltschutz: „Im Vorfeld der Erstzertifizierung nach OHSAS 18001 (BS) mussten diverse Prozesse und Abläufe im Unternehmen angepasst oder neu gestaltet werden. Hierzu haben wir Regelungen in Form von Geschäfts- und Arbeitsanweisungen getroffen, Managementprozesse festgelegt sowie Nachweisdokumente und Formulare erstellt. Die Vorbereitungen waren für alle Beteiligten sehr aufwändig und arbeitsintensiv. Wir sind stolz darauf, dass wir unser Ziel in einer so kurzen Zeit erreicht haben.“

 

 

2.000 Tage – rund 4,1 Millionen Arbeitsstunden ohne Unfall

 

Stichtag 23. April 2011
Der EAS Geschäftsbereich Apparatetechnik arbeitet 2.000 Tage unfallfrei. Hier bedeutet das rund 4,1 Millionen Arbeitsstunden und diese Zahlen sprechen für sich: Sie spiegeln eine enorme Arbeitsleistung und ein überaus hohes Sicherheitsniveau wider.

 

2003
Erstmals konnte die Mannschaft von Geschäftsbereichsleiter Norbert Dahlmann, 1.000 unfallfreie Arbeitstage melden. Damals wurde dieses Ergebnis mit 273.646 Arbeitsstunden erreicht.

 

2008
Das Zwischenergebnis für den jetzigen Erfolg lautete: 1.000 Tage unfallfrei, verbunden mit rund 1,2 Millionen Arbeitsstunden.

 

2011
Weitere 1.000 Tage, jedoch mit einer Arbeitsleistung, die sich in diesem Zeitraum weit mehr als verdoppelt hat.

 

Norbert Dahlmann: „Arbeitssicherheit ist für uns ein absolutes Muss. Wir tragen die Verantwortung für unsere Mannschaft und das eingesetzte Fremdpersonal. Ständige Unterweisungen sowie die die intensive Arbeit unserer Führungskräfte und die Betreuung durch den Bereich der Arbeitssicherheit haben dazu geführt, das Thema Arbeitssicherheit in den Köpfen der Mitarbeiter zu verankern und sie für mögliche Gefahren zu sensibilisieren. Unfallfreie Arbeit ist für uns ein Qualitätsanspruch bei jedem Projekt. Ein herzlicher Dank geht an jeden Mitarbeiter des Geschäftsbereiches für sein umsichtiges Verhalten in jeder Arbeitssituation.“

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